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    Spuren im Schnee…

    By Der Physiker | August 10, 2008

    “Wer nie zurückblickt, sieht seine Spuren nicht.”

    Ein Zitat, dass ich jetzt vor kurzem in einer der niveauvollsten Qualitätstageszeitung Österreichs gelesen habe, hat mich zum Denken angeregt, sodass ich unittelbar auf dem Festivalgelände in Bildein ständig am Grübeln war, obwohl ich doch eigentlich der - zum Großteil - recht genialen Musik lauschen wollte.

    Je nachdem, sieht man es positiv oder negativ, kann man diesen Satz wohl verschieden auslegen, denn klar, es soll einem ruhig mal zustehen, nach hinten zu schauen, um sich seiner eigenen Erfolge zu erfreuen. Sie zeigen einem, was man zu leisten fähig ist, was man schon erreicht hat…Sie geben Motivation!

    Aber andererseits ist es nötig, mal Rückblicke einzuwerfen, um frühere Fehler zu sehen und diesen vorzubeugen. Denn Fehler, die man schon mal begangen hat, macht man nicht mehr. (Oder sollte man zumindest.)

    Gut, so oder so…was haltet ihr davon- nach hinten schauen? Ja? Nein? Wozu? …

    Topics: Gedanken |

    5 Responses to “Spuren im Schnee…”

    1. Der Spangenmensch Says:
      August 10th, 2008 at 22:06

      Ich weiß nicht.
      Mir fällt dazu nur Nietzsche ein. Er sagte, dass es die größte Strafe für den Menschen ist, dass man sich an Vergangenes erinnern kann.

    2. chrisiibeat Says:
      August 10th, 2008 at 23:18

      Also ich kann Nietzsche nicht ganz zustimmen. Klar es gibt Erinnerungen auf denen man nicht gerne zurückblickt. Das einzige richtige was man daraus machen kann ist, die Erfahrung für deine Zukunft mitzunehmen. Ausnahme: Schwerwiegende Trauma’s wo die Psyche einen Schaden abbekommt. Da wäre es schön wenn es einen ‘Delete-Button’ geben könnte.
      Und aus den guten Sachen aus deiner Vergangenheit schöpfst du Mut und Energie für die Zukunft. Ausserdem ist es wichtig wenn man sich das Kind in einem immer aufbewahrt. Das soll heissen, sich daran erinnen zu können, wie es war, bevor Ereignisse (positiv und negativ) angefangen haben dein Leben zu prägen. Das kann oft helfen.

    3. Der Spangenmensch Says:
      August 11th, 2008 at 09:41

      Du hast einen interessanten Punkt angesprochen.

      “Ausserdem ist es wichtig wenn man sich das Kind in einem immer aufbewahrt. Das soll heissen, sich daran erinnen zu können, wie es war, bevor Ereignisse (positiv und negativ) angefangen haben dein Leben zu prägen.”

      Ich glaube genau deswegen hat Nietzsche diese Aussage getätigt. Denn wenn man keine Erinnerung hat, dann können einen Ereignisse nicht prägen und man wird immer diese Naivität und Leichtigkeit eines Kleinkindes haben.

    4. Der Physiker Says:
      August 11th, 2008 at 13:22

      Naja, das Problem liegt eben darin, dass man - sozusagen - “filtern” muss, woran man sich erinnern soll/will/muss/darf/blah…
      Positive Erinnerungen können wahrlich Wunder bewirken, aber auch negative Erinnerungen können durchaus positive Effekte haben, wenn man nur schlau genug ist, daraus zu lernen. Beispiele wohl überflüssig…
      Auf den Richtigen Umgang mit den Erinnerungen kommt es an, zweifelsohne…

    5. Rock Strongo Says:
      August 11th, 2008 at 14:50

      Filmtipp: “Eternal Sunshine Of The Spotless Mind”

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